Babymassage

Die Babymassage:

Eine Babymassage ist ein sanftes, rhythmisches Streicheln Ihrer Hände über den Körpers
Ihres Babys. Sie können auch zärtlich die Fuß- und Handgelenke,
die Finger und Zehen Ihres Babys massieren.

 

Babys genießen liebevollen Hautkontakt, dieser ist lebenswichtig.

Die Babymassage stillt nicht nur das natürliche Bedürfnis Ihres Babys nach Wärme,
Vertrauen und Zuneigung, sondern stärkt auch sein Immunsystem und wirkt positiv
auf die geistige Entwicklung.

Untersuchungen zeigen: Babys, die häufig gestreichelt werden, sind weniger anfällig für
Stress und besonders an ihrer Umwelt interessiert. Sie entwickeln ein Ur-Vertrauen in die
Welt, das ihnen niemand mehr nehmen kann.

Dass die Babymassage nicht nur Nahrung für die Seele ist, sondern für den kindlichen
Organismus genauso wichtig ist wie Vitamine und Mineralien,
hat man bei uns erst vor hundert Jahren wieder entdeckt.

Wegbereiter der modernen Babymassage war der Gynäkologe Frédérick Leboyer,
der viele der heute verwendeten Techniken aus Indien mitbrachte.

Was Leboyer aus Erfahrung wusste, sind heute gesicherte Erkenntnisse: Intensiver
Hautkontakt wirkt stresslösend und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an.
Gerade bei Frühchen können Berührungen lebensrettend wirken.

Regelmäßige Massagen unterstützen:

  • das Rundum-Wohlgefühl Ihres Babys und fördern das kindliche Selbstvertrauen
  • die Verdauung positiv und lösen Blähungen auf (Drei-Monats-Koliken)
  • den Aufbau der Muskulatur, regen die Durchblutung an und festigen Haut und Gewebe
  • die Selbstheilungskräfte des Körpers und stärken das Immunsystem

Schon ab den ersten Tagen dürfen Sie massieren

Selbst Neugeborene können Sie schon behutsam massieren, sobald der Nabel abgeheilt ist.
In den ersten Wochen sollte dies jedoch nicht länger als einige Minuten dauern.

Das ideale Alter für die Baby-Massage liegt zwischen 4 Wochen und einem halben Jahr.
Wenn die Babys mobiler werden, liegen sie selten so ruhig, dass man sie am ganzen
Körper massieren kann.

Für Krabbelkinder sind Teilmassagen umso interessanter.

Hier kommt die Maus, ist jemand zu Haus?

Fingerspiele, Singen und Abzählreime sind ideale Begleiter für die Babymassage.
Die Finger tanzen und spielen zu den Reimen, der Körper dient als Bühne.

Dabei kommt es weniger auf den Sinn der Worte an, als auf die wiederkehrende Sprachmelodie.

Manche Babys sind so fasziniert von den Kribbelkrabbel-Spielen, dass sie ganz still liegen bleiben.

Massageöle – Balsam für Leib & Seele

Massageöle unterstützen die heilsame Wirkung der Babymassage.
Dabei sollten Sie pflanzlichen Ölen bevorzugen. Anders als Paraffinöl bilden sie keinen Film
auf der Hautoberfläche, sondern dringen in das Gewebe ein und pflegen es.

Massageöle mit ätherischen Pflanzenauszügen entspannen zusätzlich.
Ihr Baby saugt quasi mit jedem Atemzug Wohlbefinden auf.

Was eigentlich selbstverständlich ist: Nur mit warmen, weichen Händen massieren.
Die Hände vorher mit einigen Tropfen Bübchen Baby Öl einreiben. Es ist aus reinen
pflanzlichen Ölen und kann so tiefenwirksam in die Haut eindringen.
Die Hände gleiten leicht über Babys Körper.

Die Stimmung muss stimmen

Entscheidend für den Erfolg der Babymassage sind nicht die Techniken, sondern die
Atmosphäre. Ihr Baby spürt, wenn Sie gestresst oder nervös sind. Warten Sie lieber
einen Zeitpunkt ab, an dem Sie entspannt sein können.
Dann überträgt sich Ihre innere Harmonie auch auf Ihr Baby.

 

Was sind die Vorteile der Babymassage?

Eine Babymassage bietet viele Vorteile für Ihr Baby, für Sie und Ihren Partner.
Massagen können besonders gut für Frühgeborene sein, weil sie ihm bei der Gewichtszunahme
helfen. Aber es gibt auch Vorteile für voll ausgereifte Neugeborene und ältere Babys.

Massagen machen es für Ihr Baby leichter:

  • entspannt zu bleiben und sich nicht aufzuregen
  • weniger zu weinen
  • besser zu schlafen

Während Sie Ihr Baby massieren, ist es ganz natürlich, dass Sie mit ihm sprechen und
viel Augenkontakt mit ihm haben. Dies ist ein Grund, warum Massagen Müttern bei
postnatalen Depressionen helfen können. Babymassagen können auch für Väter toll sein.
Einige Väter kommen vielleicht bei der aktiven Pflege in vielen Fällen zu kurz,
besonders wenn sie tagsüber bei der Arbeit sind und ihr Baby gestillt wird.
Eine regelmäßige Massage vom Vater kann zum Ritual werden,
vielleicht vor dem Zubettgehen. Dadurch kann der Vater sich besser einbringen.